| |
|
|
| |
Sport
Biketouren Giro
delle Dolomiti
Dolomiti |
 |
| |
Route Stern/La
Villa-Passo di Valparola-Pocol-Passo di Giau-Selva di Cadore-Colle
Santa Lucia-Passo di Falzarego-Passo di Valparola-Stern/LaVilla |
| |
|
| |
zurück |
| |
|
 |
| |
|
|
| |
zurück |
|
zur
Karte |
| |
|
|
| |
Ausgangsort |
Stern/La
Villa (Val Badia) |
| |
Wanderkarte |
Nr. 55 Kompass Cortina d'Ampezzo (Suchgitterzahl C-F/1-4) |
| |
Höhenunterschied |
2460m
(!) |
| |
Fahrzeit |
5½
Stunden |
| |
Einkehrmöglichkeiten |
Passo
di Giau, Passo di Falzarego und Stern/La Villa |
| |
Schwierigkeitsgrad |
schwer |
| |
|
|
| |
Konditionelle Voraussetzung muß bei dieser Radtour
groß geschrieben werden! Bevor Sie nicht mindestens 2000km und
über 20000 Höhenmeter auf Ihrem Rad "erarbeitet"
haben, ist diese schwere Tour mitten hinein in die Dolomiten nicht
zu empfehlen! Mit einer gehörigen Portion Mut und Willen starten
wir dieses Radabenteuer über 5 Pässe im Ort Stern/La Villa.
Mitten im Ortszentrum wenden wir unseren Blick zum Wegweiser nach
St.Kassian und zum Valparola-Paß. Die Tour beginnt so, wie eigentlich
jede Tour immer "laufen" sollte - nämlich bergab. Aber
nur einige hundert Meter um dann über eine Brücke richtig
zu starten. Es geht immer bergauf und die frühe Morgensonne läßt
unsere Muskeln schon erwärmen, während wir an der Umfahrung
von St.Kassian entlang kurbeln. Es wird 2-3 km etwas flacher ehe es
wieder in Richtung Valparolapaß zu steigen beginnt. Das "Feine"
an den Dolomiten-Paßfahrten ist, daß diese Bergstraßen
nie extrem steil sind! So auch diese Auffahrt, die nie mehr als 8-10%
Steigung erreicht. Durch einige Kehren verändert sich stets das
imposante Blickfeld und gewaltige Bergmassive lenken uns etwas von
der Anstrengung ab. Nach ca.14 km haben wir den ersten Paß überquert
und eine Seehöhe von 2192m erreicht. Wir durchrollen ein Hochplateau
mit bizarrer Landschaft - fast wie auf dem Mond - wo es flach wird,
ehe wir eine längere Abfahrt beginnen. Vorbei am Passo di Falzarego
biegen wir dort nach links Richtung Cortina ab. Ein rauschender "Downhill"
über 12km mit herrlichen Blick auf die Tofana (links der Straße!)
läßt unsere Stimmung aufleben. Bei der ersten Häuseransammlung
(fast nur Hotels) in Pocol müssen wir die Wegweiser zum Passo
di Giau beachten und nach rechts einbiegen. Die Straße sinkt
noch tiefer ehe bei einer Bachüberquerung der 10km lange Anstieg
zum Passo di Giau beginnt. Hier wird's auch etwas steiler - bis zu
12% müssen teilweise erklettert werden ! Es ist auch kräftemäßig
die schwierigste Auffahrt dieser Runde! Gegen Ende des Aufstiegs wird's
dann eher flacher und der nächste Höhepunkt auf 2233m ist
erreicht. Vielleicht legen Sie hier am Giaupaß eine Rast ein
und genießen den herrlichen Rundblick! Dabei können Sie
sich schon auf ein weiteres Zuckerl dieser Tour geistig vorbereiten:
die kurvenreiche 11km lange Abfahrt hinunter fast bis Selva di Cadore.
Ein Hochgenuß! Im Tal entdecken wir bei einer Brücke den
Wegweiser nach Colle Santa Lucia und es heißt rechts abbiegen.
Ein kleiner Übergang mit ca.300Höhenmeter mit mäßiger
Steigung steht am Programm. Schauen Sie gleich einmal kurz nach links
und Sie werden den mächtigen Monte Pelmo am Horizont entdecken.
Weiters kommen Sie an einer Aussichtskanzel ("Balkongeländer"
links der Straße!)vorbei, schauen Sie hier hinunter! Der Stop
lohnt sich! Eine wunderbare Aussicht wie aus dem Flugzeug hinunter
nach Caprile und links hinten zum Staussee von Alleghe. Danach gleich
kurz bergab und in moderater Form 5 km hinüber nach Cernadoi
zur Abzweigung des nächsten Anstiegs, die 690 Höhenmeter
hoch zum Falzarego-Paß. Eine Steigung, die einem wenn man sich
die ganze Tour gut eingeteilt hat, nicht allzu schwer vorkommt. Fast
10 km mit maximal 8% Steigung und wieder imposanten Ausblicken auf
den Lagazuoi stehen auf dem Programm, dessen straßenbaulicher
Höhepunkt eine verwegen in den Fels gebaute Tunnelkehre knapp
unterhalb der Paßhöhe ist. Hier kam auch der Giro d'Italia
2000 auf seiner 13.Etappe von Feltre nach Selva die Val Gardena (27.Juni)
herunter! Der 4.Paß auf 2105m Seehöhe ist nach drei weiteren
Kehren erreicht und eine ausgestopfte Gams am rechten Straßenrand
begrüßt die ankommenden Radler. Hier schließt sich
fast der "Giro" und nur mehr 50 Höhenmeter links hinauf
Richtung Vaplarola-Paß und Val Badia lassen uns das baldige
Ende der Steigungen für diesen Tag erahnen. Über das schon
beschriebene Hochplateau, vorbei an der Valparola-Paßhöhe
geht's ein letztes Mal in eine 14km lange Abfahrt-sozusagen das "Abschlußzuckerl"!
Nach einer reinen Fahrzeit von 5 Stunden und 15 Minuten erreichen
wir wieder Stern/LaVilla und können sicher stolz sein, etwas
außergewöhnliches als Radsportler geleistet zu haben.
KOMPASS-Tip: Im Herbst ist es in den Dolomiten am Schönsten! |
| |
|
|
| |
zurück
|
|
top |